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Sphäre der Meditation

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Dieses Thema hat 72 Antworten
und wurde 5.256 mal aufgerufen
 Mystik inter- und transkulturell
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Chakowatz ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 21:51
#21 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

In Antwort auf:
Es gibt eine schöne Anekdote von den drei Blinden, von denen jeder behauptet zu wissen, was ein Elefant sei.
Der erste sagt, er sei eine lange Quaste, der andere, er habe fünf dicke hornige Zehen, der dritte, er sei ein Rohr aus dem ein Trompetenton erklänge und alle haben recht, wenn man sich drauf besinnt, dass die Wahrheit viele Fassetten haben kann.



ja,das ist interessant,nicht wahr?.
vor allem wenn man davon ausgeht daß die drei Blinden nochniemals sehen könnten (also von Geburt an blind sind)wo sie doch garnicht wissen können wie eine lange Quaste,-fünf dicke hornige Zehen,-oder ein Trompetenrohr aussieht.-sorry,aber ich muß da jetzt mal blöd grinsen --->
ich muß deshalb grinsen weil es mich an eine Begebenheit erinnert,als ich vor 23 Jahren anfing Taxi zu fahren.
es war mein 2. oder 3. Tag und ich fuhr das erste mal einen alten blinden Stammgast des Taxiunternehmens von seiner Stammkneipe nach Hause.der Weg war nur wenige hunder Meter.da der Blinde merkte daß ich ziemlich neu war in dem Unternehmen sagte er mir nach kurzer Zeit:"sie müßen da anhalten wo der Tarnsporter steht" (der Transporter stand wohl zu der Zeit wenn er nachhause sich fahren ließ immer da)
ich frug:"meinen sie den blauen Transporter da (den ich sah)?"
er antwortete mir:"ich weiß nicht ob er (der Transporter) blau ist.

war damals übrigens meine erste Erfahrung mit einem Blinden.


In Antwort auf:
Die Antwort ist einfach.
Weil man was tun muss, wenn man einen Weg beschreitet.



die Frage die ich mir jetzt dabei stelle ist:
muß man einen Weg beschreiten,oder beschreitet man ihn sowieso ohne das man es muß?
und wenn man ihn beschreitet ohne ihn beschreiten zu müßen,muß man dann auch etwas tun?


In Antwort auf:
Ich nenne ein Beispiel: Yoga kann jeder üben, egal ob Atheist, Satanist, Hindu, Moslem oder Christ.
Warum?
Weil es eine Methode ist, also ein Weg und KEIN Glaubenssystem. Kein Bild von etwas.
Die Erfahrungen, die man dabei macht sind Erfahrungen und keine Vorstellungen von etwas.
Es ist ein Unterschied, ob ich den Eifelturm gesehen habe und oben war oder ob ich ihn nur von Bilden kenne.



ok,da stimme ich dir völlig zu.
aber du schreibst daß man Yoga üben kann.heißt das,wenn man Yoga ausübt es nicht auch automatisch beherrscht?
denn wozu dienen denn dann die Yoga-Übungen?

Gruß,Chako

Sterndeuter Offline



Beiträge: 2.583

30.10.2009 16:37
#22 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Wenn man einen Weg beschreitet, dann MUSS man was tun. Z.B. einen Schritt.
Ist das soweit verständlich?

Wenn Du nicht Yoga üben willst, mußt Du es nicht. Keiner zwingt Dich dazu.
Yoga übt man, man beherrscht es nicht. Würde man es beherrschen, müsste man es nicht üben.
Daher ist Yoga ein Weg.
Wohin er führt kann man nur sagen, wenn man ihn geht. Man bemerkt dass es einen selbst verändert.
Ist das auch soweit klar?

Eine Religion muss ich erklären, damit man eine Vorstellung bekommt.
Für einen Weg gibt es nur Handlungsanweisungen.
Die gibt es zwar auch in einer Religion (sagte ich ja schon), aber dort mit klarem Rahmen innerhalb von deren Vorstellungswelt.

Religionen beantworten die letzten Fragen (Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich)
Wege sollten diese Fragen offen lassen. Z.B. Ramana Maharishi eröffnet einen solchen: Frage dich ständig: "Wer bin ich" DAS führt zur Befreiung. Eine offene Frage und eine Handlungsanweisung.
Testen, für gut befinden oder verwerfen. Diese Freiheit habe ich in den Religionen nicht!
Erklärungen wie: "DAS führt zur Befreiung"(Ramana Maharisht führt das noch genauer aus) sind notwendig um die Einsicht in die Funktionsweise der Methode zu bekommen. Es sind keine Dogmen.


Gruß Harry

P.S.:Mir ist klar, dass hier der bloße Widerspruchsgeist reitet. Aber manchmal macht mir das eben auch Spass.

wurzel ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2009 12:50
#23 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Zitat von Rembrand

Einer meinte mal ...

es bringt nichts Gott zu suchen ...
oder an ihm glauben zu wollen ...

man muss/darf Gott lieben.



Das ist eine Schöne Verbindung von "Gott" und "Yoga" = Wer den Weg des Yoga nicht liebt - der wird auch diesen nicht gehen und wer Gott nicht liebt, wahrscheinlich sich nicht als "religiös" bezeichnen.
Ich eben immer die innere Einstellung
wurzel

Chakowatz ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 05:37
#24 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Zitat von Astroharry
Wenn man einen Weg beschreitet, dann MUSS man was tun. Z.B. einen Schritt.
Ist das soweit verständlich?



ja,es ist mir verständlich.
aber-es kann auch nur eine Idee sein.
es kann nämlich dann eine Idee sein wenn wir in Betracht ziehen daß wir uns im Raum garnicht wirklich bewegen,sondern der Raum sich um uns bewegt.um uns herrum.
klar,das ist von mir auch nur eine Idee-aber dadurch das wir dies Idee vielleicht nur nicht realisieren (können?) muß diese Idee nicht falsch sein.
ich frug ja:
muß man einen Weg beschreiten,oder beschreitet man ihn sowieso ohne das man es muß?
und wenn man ihn beschreitet ohne ihn beschreiten zu müßen,muß man dann auch etwas tun?

wenn der Raum sich um einen herrum bewegt-und das macht der Raum ja mit dem Selbst,wenn man es aus dem Selbst herraus (genau) betrachtet,ist es kein Weg den man geht,und schongarnicht ein Weg den man gehen muß,- man in einem Weg Schritte machen muß damit daraus ein Weg werden kann.
ich sehe es als Umkehrschluß,wenn du verstehst was ich meine.
das Selbst geht keine Schritte,das was Schritte macht ist der materielle Körper mitsamt seinem Gehirn.
das Selbst ruht zeitlos und in Gegenwart (in sich).dort-> in das Selbst-dringen Erfahrungen des Lebewewesens durch das Leben und die Schritte die das Lebewesen in seinem Leben macht.dadurch dringen sie in das Selbst ein und sind eine Reflektion des Bewusstseins.das Bewusstsein im Menschen sagt sich aber all zu oft:ich habe einen Schritt gemacht!
das ist aber falsch,genauso falsch es ist von Bewusstseinsstufen oder Bewusstseinsschritten zu sprechen.
Bewusstsein oktaviert sich.und Oktaven sind keine Stufen und vor allem keine Schritte.

In Antwort auf:
Yoga übt man, man beherrscht es nicht. Würde man es beherrschen, müsste man es nicht üben.



sorry für meinen kommenden vulgären Vergleich,aber ich finde ihn dennoch sinngemäß sehr passend:
ficken übt man,man beherrscht es nicht.würde man das ficken beherrschen,müßte man es nicht üben.

ich entschuldige mich für den vulgären Vergleich,aber es sagt das gleiche aus.
denn es ist in dem Sinne des Vergleichs egal ob ich ficke oder Yoga praktiziere,es ist beides ein Weg,der zu einem Resultat führt.
führt der Weg des Yoga nicht zu einem Ziel,einem Resultat der Selbsterkenntnis?

In Antwort auf:
Wohin er führt kann man nur sagen, wenn man ihn geht. Man bemerkt dass es einen selbst verändert.



genau !

Gruß,Chako



Rembrand Offline



Beiträge: 13.111

01.11.2009 08:46
#25 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten



"Gib alle Arten von Religion auf und ergib dich einfach mir. Ich werde dich von aller sündenlast befreien. Keine angst!"
bhagavad-gita 18.66

DieWölfin ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 09:09
#26 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Zitat von Chakowatz

Zitat von DieWölfin


Religionen oder auch Gesellschafts- und Staatssysteme sind Ideen...
oder auch menschlich erschaffene Interpretationen...
die dazu dienen eine Bevölkerungsgruppe
zu bestimmten Denk- und Verhaltensweisen zu bewegen...
So würde ich das sehen...

Gott ist nur ein von Menschen erfundenes Wort
für das Unbeschreibliche, das jeder in sich trägt
und das ihn mit allem verbindet...
wozu viele aber mittlerweile den Bezug fast ganz verloren haben...
Es wird oft überlagert und ausradiert
von den sogenannten Ideen, die davon existieren...



bleibt das unbeschreibliche dadurch daß ein jeder es ja in sich trägt und dadurch das es unbeschreiblich ist was da mit einem ALLEM verbindet Gott nicht nur eine Idee? wo sie den Bezug dazu nicht verloren haben,wie du schreibst-sondern diesen Bezug niemals hatten? wird Gott da nicht zur Idee?
denn die Frage die ich mir stelle ist,hatten sie jemals einen Bezug zu Gott,oder haben sie nur einen Bezug zu ihrer Vorstellung von Gott?

In Antwort auf:
die Menschen haben verlernt das "Göttliche" einfach nur in sich zu spüren...
und sich damit verbunden zu fühlen...



naja,ist für mich wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei-was war zuerst da?
haben die Menschen wirklich nur verlernt das "göttliche" in sich zu spüren,oder müßen sie erst lernen das "göttliche" in sich als wahr zu nehmen?

Gruß,Chako





So, lieber Chakowatz...
ich werde nun mal versuchen,
meine Gedanken hierzu in Sätze zu formulieren,
was ja manchmal nicht ganz so einfach ist...

ich stelle mir das so vor,
daß die Menschen, die noch vollkommen im Einklang mit allem lebten,
einfach nur DRIN waren im Göttlichen, das sie mit allem verband...
sie LEBTEN es instinktiv...
OHNE sich jemals überhaupt Gedanken zu machen über das WARUM...
ohne sich getrennt zu fühlen...

Ich denke das sich-getrennt-fühlen begann mit der Frage nach einem Warum...
Es begann mit der ersten Idee vom Göttlichen...

Ich hoffe, es wird verständlich, was ich meine...

Rembrand Offline



Beiträge: 13.111

01.11.2009 09:52
#27 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Etwa dreihundert vor unserer Zeitrechnung ... bis ca. 500 nach beginn unserer Zeitrechnung ...
Da gab es das Reich der Hellenen ...
Schön ... Vasen, Gemälde, alles sehr griechisch ... und so ...
Das Reich der Hellenen bezog sich aber nicht nur auf Griechenland. Allerdings ging es von Griechenland aus.
Der Heereführer ... Alexander der Große ... war dafür verantwortlich ... der machte sich auf den Weg ...
Griechenland, (Türkei, Armenien, Aserbaidschan, Irak hießen noch Kurdistan), Persien, Indien (Turkmenistan, Usbekistan, Afghanistan, Pakistan, Tajikistan war damals alles Indien) ... das Reich führte nach süden ... Syrien, Jordanien, Ägypten ...
Das Reich der Hellenen reichte von Grichenland bis Indien bis Ägypten.

Da wurde vieles ausgetauscht.
Vorallem Waren, Menschen ... und vor allem Philosophien und Glaubenssysteme, Glaubensbekenntnisse.
Einem Schafhirt erschien in den persischen Bergen, die Story um Ahura Mazda ... die Geburt des Satans ... eine recht neue Gestalt der Herr Satan, nicht zu vergleichen mit dem gehörnten Shiva, oder dem gehörnten Wotan, der Pan der Hörner bekam, die armen Alltagsteufel hatten mit ihm auch nichts gemein ... auch die Begrifflichkeiten Gut und Böse sind recht junge Begrifflichkeiten. Naturvölker kennen sie nicht. Also ein recht junges Machtinstrument für die einfältige menschliche Vorstellung.
Im Schmelztiegel zu Babel wurde da allerhand an Glaubenssystemen zusammengemixt.
Das Reich der Hellenen zerfiel dann langsam, splitterte sich in Kleinstaaten auf ...
Der römische Kaiser Konstantin zu Konstantinopel ... um 300 nach beginn unserer Zeitechnung, konstruierte das Christentum zu einem Machtinstrument. Da war Paulus schon lange durch, und Mohamed noch nicht da. Da wurden viele Anleihen bei anderen Religionen gemacht, von Festlichkeiten, bis Legenden, da wurde dies und das einem Apostel nachträglich eingeschoben und zugeschustert. Durchaus "sinnige" Informationen, die noch heute Tragweite haben.

Um 520 wurde in Athen der erste Benediktiner Orden gegründet.
Zeitgleich endgültig Platonsphilosophenschule geschlossen. Klärung durch Disput, Kontemplation und Versenkung war von nun an das Thema der Kirche.

Götterideen

Chakowatz ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 20:26
#28 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Zitat von DieWölfin

Zitat von Chakowatz

Zitat von DieWölfin


Religionen oder auch Gesellschafts- und Staatssysteme sind Ideen...
oder auch menschlich erschaffene Interpretationen...
die dazu dienen eine Bevölkerungsgruppe
zu bestimmten Denk- und Verhaltensweisen zu bewegen...
So würde ich das sehen...

Gott ist nur ein von Menschen erfundenes Wort
für das Unbeschreibliche, das jeder in sich trägt
und das ihn mit allem verbindet...
wozu viele aber mittlerweile den Bezug fast ganz verloren haben...
Es wird oft überlagert und ausradiert
von den sogenannten Ideen, die davon existieren...



bleibt das unbeschreibliche dadurch daß ein jeder es ja in sich trägt und dadurch das es unbeschreiblich ist was da mit einem ALLEM verbindet Gott nicht nur eine Idee? wo sie den Bezug dazu nicht verloren haben,wie du schreibst-sondern diesen Bezug niemals hatten? wird Gott da nicht zur Idee?
denn die Frage die ich mir stelle ist,hatten sie jemals einen Bezug zu Gott,oder haben sie nur einen Bezug zu ihrer Vorstellung von Gott?

In Antwort auf:
die Menschen haben verlernt das "Göttliche" einfach nur in sich zu spüren...
und sich damit verbunden zu fühlen...



naja,ist für mich wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei-was war zuerst da?
haben die Menschen wirklich nur verlernt das "göttliche" in sich zu spüren,oder müßen sie erst lernen das "göttliche" in sich als wahr zu nehmen?

Gruß,Chako





So, lieber Chakowatz...
ich werde nun mal versuchen,
meine Gedanken hierzu in Sätze zu formulieren,
was ja manchmal nicht ganz so einfach ist...

ich stelle mir das so vor,
daß die Menschen, die noch vollkommen im Einklang mit allem lebten,
einfach nur DRIN waren im Göttlichen, das sie mit allem verband...
sie LEBTEN es instinktiv...
OHNE sich jemals überhaupt Gedanken zu machen über das WARUM...
ohne sich getrennt zu fühlen...

Ich denke das sich-getrennt-fühlen begann mit der Frage nach einem Warum...
Es begann mit der ersten Idee vom Göttlichen...

Ich hoffe, es wird verständlich, was ich meine...





hallo liebe Wölfin,

doch,du hast deine Gedanken ganz einfach in Worte formuliert.es ist ganz einfach zu verstehen was du schreibst,und ich stimme ihm zu.

die Frage nach dem "warum?" würde ich aber als eine Art evolutionäres Prinzip bzw. evolutionären Prozess betrachten wo die Frage in dem Menschen nach dem "warum?" zwangsläufig aufkommen muß,da der Mensch im Gegenatz zu den Tieren sehr viel bewusstseinsmäßiges Potenzial hat was er nicht sofort bei seinem Erscheinen auf der Weltbühne nutzen kann.
so spreche ich den Tieren auch verschiedene Bewusstseins*stufen* zu.hier benutze ich bewusst und mit Absicht den Begriff *Stufe* und nicht Oktave,auch wenn der Begriff *Stufe* nicht richtig ist,so dient er meiner Ansicht nach dennoch als Erklärung was ich meine.ein Insekt hat ein ganz anderes Bewusstsein wie ein Pferd oder ein Delphin.dennoch befinden sie sich innerhalb einer Bewusstseinsoktave.
und so ist das auch bei den Menschen.
die Menschen die wie du schreibst:
daß die Menschen, die noch vollkommen im Einklang mit allem lebten,
einfach nur DRIN waren im Göttlichen, das sie mit allem verband...
sie LEBTEN es instinktiv...
OHNE sich jemals überhaupt Gedanken zu machen über das WARUM...
ohne sich getrennt zu fühlen...

leben einfach=ein-fach,im Göttlichen,so wie die Tiere und Pflanzen es ja auch tun.
es wäre müßig darüber zu spekulieren ob ein Tier sich auch die Frage nach dem "warum?" stellt,wenn es Menschen gibt die dies nicht tun,sondern wie du schreibst einfach nur drinn sind im Göttlichen-das sie mit allem verband-ohne sich Gedanken zu machen über das "warum?".

ich sehe aber in dem Menschen durch seine Genetik und dem evolutionären Prozess der in der materiellen Welt paralell zur Bewusstwerdung verläuft die Grundvorrraussetzung dafür daß sich der Mensch die Frage nach dem "warum?" stellt.
diese Eigenschaft die der Mensch besitzt-und diese Eigenschaft ist sein Potenzial-drängt zu der bekannten Aussage daß der Mensch die Krone der Schöpfung sei.
bei dieser Aussage geht es nicht darum daß der Mensch als Krone der Schöpfung sich über die Schöpfung stellt,sondern um anzuerkennen was IST.
man kommt an dem was IST nicht vorbei,man kann es allerdings leugnen.


Gruß,Chakowatz

DieWölfin ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 20:57
#29 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Zitat von Chakowatz

hallo liebe Wölfin,

doch,du hast deine Gedanken ganz einfach in Worte formuliert.es ist ganz einfach zu verstehen was du schreibst,und ich stimme ihm zu.

die Frage nach dem "warum?" würde ich aber als eine Art evolutionäres Prinzip bzw. evolutionären Prozess betrachten wo die Frage in dem Menschen nach dem "warum?" zwangsläufig aufkommen muß,da der Mensch im Gegenatz zu den Tieren sehr viel bewusstseinsmäßiges Potenzial hat was er nicht sofort bei seinem Erscheinen auf der Weltbühne nutzen kann.
so spreche ich den Tieren auch verschiedene Bewusstseins*stufen* zu.hier benutze ich bewusst und mit Absicht den Begriff *Stufe* und nicht Oktave,auch wenn der Begriff *Stufe* nicht richtig ist,so dient er meiner Ansicht nach dennoch als Erklärung was ich meine.ein Insekt hat ein ganz anderes Bewusstsein wie ein Pferd oder ein Delphin.dennoch befinden sie sich innerhalb einer Bewusstseinsoktave.


Ja, ich verstehe was du meinst...
und sehe das genauso...
sogar Steine befinden sich in einer gewissen Bewußtseinsoktave...
die Frage die sich mir unweigerlich aufdrängt ist hierbei:
WISSEN wir wirklich, auf welcher sie sich befinden?
Oder ergehen wir uns nicht oft in einem überheblichen Irrtum,
da wir ja die Krönung der Schöpfung sein sollen???
Was ja auch nur wieder einer Idee entspringt,
nämlich der der Schöpfungsgeschichte


In Antwort auf:
leben einfach=ein-fach,im Göttlichen,so wie die Tiere und Pflanzen es ja auch tun.
es wäre müßig darüber zu spekulieren ob ein Tier sich auch die Frage nach dem "warum?" stellt,wenn es Menschen gibt die dies nicht tun,sondern wie du schreibst einfach nur drinn sind im Göttlichen-das sie mit allem verband-ohne sich Gedanken zu machen über das "warum?".

ich sehe aber in dem Menschen durch seine Genetik und dem evolutionären Prozess der in der materiellen Welt paralell zur Bewusstwerdung verläuft die Grundvorrraussetzung dafür daß sich der Mensch die Frage nach dem "warum?" stellt.
diese Eigenschaft die der Mensch besitzt-und diese Eigenschaft ist sein Potenzial-drängt zu der bekannten Aussage daß der Mensch die Krone der Schöpfung sei.
bei dieser Aussage geht es nicht darum daß der Mensch als Krone der Schöpfung sich über die Schöpfung stellt,sondern um anzuerkennen was IST.
man kommt an dem was IST nicht vorbei,man kann es allerdings leugnen.


Gruß,Chakowatz



Ja, der Mensch hat ein großes Potential...
das ist sicher unbestritten...
Wenn man sich aber nun anschaut was real hier auf Erden IST...
also den IST-Zustand betrachtet...
dann könnte man gelegentlich auf die Idee kommen...
daß der Mensch sein Potential zu sehr in falsche Dinge investiert...
und daß anderes Potential, das er besitzt, fast brachliegt, bzw. unterentwickelt ist
sog. Fachidioten in Wissenschaft, Forschung und ähnlichen Bereichen
sind ein schönes Beispiel dafür, daß wichtige Aspekte außer acht gelassen werden...
um in einigen speziellen Bereichen maßlos zu übertreiben...schadhaft und ungesund...
Woran die Ideen von Gott und vom Göttlichen nicht ganz unschuldig sind...
*KurvezumThemagradnochmalgekriegt*...

Chakowatz ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 23:02
#30 RE: Gott als eine Idee Zitat · Antworten

Zitat von DieWölfin
sogar Steine befinden sich in einer gewissen Bewußtseinsoktave...
die Frage die sich mir unweigerlich aufdrängt ist hierbei:
WISSEN wir wirklich, auf welcher sie sich befinden?
Oder ergehen wir uns nicht oft in einem überheblichen Irrtum,
da wir ja die Krönung der Schöpfung sein sollen???
Was ja auch nur wieder einer Idee entspringt,
nämlich der der Schöpfungsgeschichte



ich denke durchaus zu verstehen was du meinst.
aber erst der Gedanke an Überheblichkeit macht aus der Tatsache einen Irrtum.
zu erkennen was IST muß nicht zwingend einer Überheblichkeit unterliegen.
die Gefahr ist da-zweifellos,und deshalb wird das Gleichnis "die Krone der Schöpfung" auch so oft mißverstanden.
ob es einer Idee entspringt daß der Mensch die IKrone der Schöpfung ist liegt am individuellen Bewusstsein.
der Mittelweg wäre da der angemeßene.nämlich sich nicht als Krone der Schöpfung sich ihr zu überheben,aber dennoch zu erkennen was IST.
da ist Gott vielmehr eine Idee,da Gott nur einem Dogma unterliegt.als Dogma ist er nicht nachweisbar.
die Realität ist aber nachweisbar durch ihre Realität.

In Antwort auf:
Ja, der Mensch hat ein großes Potential...
das ist sicher unbestritten...
Wenn man sich aber nun anschaut was real hier auf Erden IST...
also den IST-Zustand betrachtet...
dann könnte man gelegentlich auf die Idee kommen...
daß der Mensch sein Potential zu sehr in falsche Dinge investiert...
und daß anderes Potential, das er besitzt, fast brachliegt, bzw. unterentwickelt ist
sog. Fachidioten in Wissenschaft, Forschung und ähnlichen Bereichen
sind ein schönes Beispiel dafür, daß wichtige Aspekte außer acht gelassen werden...
um in einigen speziellen Bereichen maßlos zu übertreiben...schadhaft und ungesund...



diese Attribute kannst du aber nicht allen Menschen so zusprechen.
ohne folgendes nun bewerten zu wollen:
du neigst deinen Blick auf das negative zu richten.
da ist das Glas halb leer.
du siehst (ohne das werten zu wollen) das halb leere Glas,
und nicht das halbvolle Glas,und somit die Menschen die ihr Pozenzial ganz anders in der Lage sind zu nutzen.

In Antwort auf:
Woran die Ideen von Gott und vom Göttlichen nicht ganz unschuldig sind...



zweifellos!
die Idee von Gott neigt immer dazu ein halb leeres Glas zu sehen,und nicht das halbvolle Glas.
wenn man das postive im Menschen sieht,was es ja auch gibt in jedem Menschen-was sein Gewissen ist-spielt Gott als Idee keine Rolle mehr.

liebe Grüße,Chakowatz

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