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Sphäre der Meditation

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Dieses Thema hat 34 Antworten
und wurde 1.330 mal aufgerufen
 Meditation und Bewegung
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Sterndeuter Offline



Beiträge: 2.583

09.01.2012 17:19
#21 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

Atmen nicht vergessen.
Einatmen, bauch-, mittlere-, obere Atmung
Ausatmen, Brustkorb senken, Rippen einziehen, Bauch einziehen.
Ohne Anstrengung und lautlos atmen, so als würde man mit der Seele atmen und dabei Was ist ein Chakra (5)
7 x wiederholen.
Dann einatmen, Atem anhalten, den Kopf senken und die Zeit anhalten.
3 x wiederholen.
Nun ist das Blut mit Energie angereichert und die Hatha-Yoga Übungen bringen diese Energie mit dem Blut in die Körperregionen.
Etwa 2 Stunden nach den Übungen setzt ein intensiver Blutstrom in den inneren Organen ein. Daher weder vorher noch nachher Sport treiben, Duschen oder Baden, das würde das Blut in die äußeren Muskeln ziehen und die Wirkung stören.
Übungen, bei denen man den Hals streckt sind zu unterlassen. Das reizt die Schilddrüsen und die sind bei uns sowieso überrreizt.
(Info von S.Yesudian)


Wirkt sich Hatha-Yoga positiv auf die Kondition aus? Ja, absolut.
Die Übungen können, wenn man nicht mit äußerster Vorsicht übt, auch gelegentlich Bandscheiben oder ähnliches schädigen. Man merkt das, wenns Kreuz schmerzt. dann muss man aussetzen, bis es wieder geht Ist mir öfter passiert
Nichts darf erzwungen werden! Maßig, regelmäßig und mit Geduld üben. Manche Übungen können 6 Monate Zeit erfordern, bis man sie ausführen kann.
Es geht nicht um Leistung, sondern um den Weg. Der Körper ist der Träger unseres Bewußtseins. Je gesünder und widerstandsfähiger er ist, umso besser kann sich das Bewußtsein entfalten. Das ist der tiedere Sinn von Hatha-Yoga.

Gruß Harry

Esmeralda Offline




Beiträge: 3.971

09.01.2012 19:06
#22 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

super Gedankenübertragung...
- wollte dich heute bezügl. Atmung fragen....

hat sich somit erledigt...

Sterndeuter Offline



Beiträge: 2.583

10.01.2012 14:44
#23 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

Habe einen Fehler gemacht!

So ist es richtig.
Volle Yoga Atmung:
Einatmen: Bauch dehnen, Rippen auseinanderziehen, Brustkorb heben.
Dabei mit der Imagination arbeiten: Energie im Herzzentrum sammeln.
Ausatmen: Bauch einziehen, Rippen einziehen, Brustkorb senken.
Kraft wie Sonnenlicht ausstrahlen.

Man kann das auch mit autogenem Training verbinden, wenn man während des Einatmens positive Sätze wiederholt.
Solche Sätze formuliert man positiv und in Gegenwartsform, damit sie vom Ubewußten übernommen werden.

Man kann diese Atmung, sofern richtig ausgeführt (In entspanntem Zustand, ohne Anstrengung, absolut lautlos) auf 5, 10, oder 20 Minuten ausdehnen.

Es gibt zahllose weitere Pranayamas.
Z.B.: Reinigung der Nadis
- setzt man den rechten Zeigefinger auf die Stirn,
- verschließt erst das linke Nasenloch mit dem kl. Finger
(Nicht auf die Nasenflügel drücken, sondern auf das Nasenloch auf setzen. Mittel- und Ringfinger liegen auf den Handballen)
- und atmet langsam rechst ein.
- Atmen kurz anhalten
- Ausatmen durch das linke Nasenloch, das rechte mit dem Daumen verschließen.
- Wieder durch das linke einatmen,
- anhalten
- rechts ausatmen.
- rechts einatmen,
- links ausatmen,
- usw.
Um nicht zu schnell zu atmen kann man je bis 7 zählen.
Der Atmen soll verlangsamt werden, bis er stirbt, daher der Name Prana-Yama(Tod des Atems)
Ist der Atmen tot, so ist der Geist befreit.

Es ist die wirksamste Art, sich selbst zur Ruhe zu bringen, um zu meditieren.
Auch bei den meisten Hatha-Yoga Übungen ist auf den Atem zu achten.
Das darf dann auch mal einwenig stessig werden, wenn man sich dazu bringt sich langsam, bewußt, kontrolliert zu bewegen und zu atmen.
Jede unkontrollierte Bewegung, jedes Zucken, hasten, ruckeln muss absolut unterbunden, alles bewußt und kontrolliert geübt werden !!!
Wichtig ist, dass Spannung und Entspannung sich abwechseln. Dabei lernt man mit Stress umzugehen. Stress gezielt aufbauen und gezielt wieder abbauen.

Gruß Harry

Esmeralda Offline




Beiträge: 3.971

10.01.2012 15:26
#24 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

Harry - sehr sehr interessant!!!

Ich werde das mal probieren und mich schinden.. ohne Ruckeln und Zucken...

Ich habe nun diese Atmung mal ausprobiert... - ist eine enorm intensive Angelegenheit...
vielleicht fall ich nach ein paar Minuten in Ohnmacht... vor lauter Sauerstoff...
- aber ich werde das ganz BEWUSST in mein nächstes Üben einbauen!

lese gerne mehr darüber!

Frage:

(Ich glaube, ich habe das in meinen Yoga-Unterlagen mal gelesen...)
Die Atmung geschieht ja nicht gleichzeitig durch beide Nasenlöcher...
Ich habe gelesen, dass man durch´s rechte Nasenloch vordergründig atmet, wenn man aktiv ist... - tagsüber...
beginnt man mehr durch das linke Nasenloch zu atmen, ist Ruhe.. Schlaf angesagt

Was weißt du darüber?

Sterndeuter Offline



Beiträge: 2.583

11.01.2012 11:40
#25 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

Ja, die Atmung wechselt alle zwei Stunden vom rechten zum linken Nasenloch.
Wenn man aufmerksam atmet kann man sehen, welche Seite deiner Feinstofflichen Hülle grade einatmet. Das jeweilige Nasenloch ist dann besonders offen.
Am deutlichsten merkt man es, wenn die Nase verstopft ist, wegen einer Grippe. Dann ist immer je ein Nasenloch total zu.
Legst Du dich dann auf die jeweils offene Seite auf den Boden, dann geht die andere nach einer Weile plötzlich auf.
So habe ich meine Atmung in diesen Zeiten reguliert. Ich bekomme Panik, wenn mein Atmen nicht mehr frei fließt ...

Aber das müsstest Du doch selbst sehen können oder?

Übertreib es nicht mit dem Atmen. Lt. Aussage von S.Yesudian, kann es sein, dass dein Körper plötzlich viel Schlacke ausscheidet und Du Pusteln bekommst.
Also vorsichtig den Körper an die volle Yoga-Atmung gewöhnen. Vor allem nie zu schnell atmen.

Gruß Harry

P.S.: übrigens soll täglich zwischen Sonnenaufgang und Untergang ein Planet herrschen. Es gibt 12 Planetenstunden am Tag und 12 des Nachts.
Zu Sonnenaufgang herrscht jeweils der Planet, der den Tag regiert. Früher hatte man diese Planeten- auch Temporalstunden genannt. Die Gebetszeiten in den Klöstern richteten sich danach. Darüber gelagert sind die positiven und negativen Zeiten, die sich im Atmen bemerkbar machen und angeblich sollen auch noch 5 Tattwaeinflüsse sich abwechseln.
Quelle: http://www.amazon.de/Tattwische-Astrale-.../toc/3890944574
Wurde sogar neu aufgelegt. Ich habs aus der Zentralbiblo in München.
Das interessiert Dich vielleicht auch:
http://www.amazon.de/Lehrbuch-zur-Entwic...26279114&sr=1-1
Ich befasse mich mit sowas nicht, aber der Co-Autor Franz Hartmann wurde mir von E.Haich empfohlen. "Lesen Sie alle Bücher von Ihm"
http://www.amazon.de/s/ref=ntt_athr_dp_s...Afranz+hartmann
Er hat auch einiges geschrieben und ist den Theosophen zuzuordnen. Ich halte sehr viel von den Theosophischen Autoren.
Dazu zählt z.B. auch Any Besant: "Lesen Sie alle Bücher von Ihr!"
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__...keywords=besant
Oder auch C.W. Leadbeater
http://www.amazon.de/sichtbare-unsichtba...83&sr=1-3-spell

Die Theosophischen Autoren schreiben über all diese Themen m.E. klar und nachvollziehbar. Für Dich vielleicht nicht nur gut zu wissen, sondern auch eine Orientierung.


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Esmeralda Offline




Beiträge: 3.971

11.01.2012 22:31
#26 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

... ich lese eben nochmal die "Pranayamas" nach...
Atmung scheint äußerst umfangreich zu sein....
- Hamsah-Atmung
- Reinigungs- und Blasebalgatmung
- Atem-Verdoppelung
- Summatmung
- Ujjayi-Kumbhaka
- Kaki-Mudra
- Zischatmung = Sitkari
- Sitali-Kumbhaka = Kühlende Atmung
- Vatasara-Dhauti =Luftdurchgang
- Nirgarbha-Pranayama = Rhythmische Atmung
- Nadi-Shuddi = Reinigung der Nadis
- Vama-Krama = Wechselatmung
... tja.. und nun lese ich über den zweistündigen Wechsel und da steht auch noch was zur Verstopfung..

und Harry: ja, ich spüre sehr genau, welche Seite gerade aktiv ist. Momentan ganz klar durch die linke Seite...

Sterndeuter Offline



Beiträge: 2.583

16.01.2012 17:02
#27 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

Das kommt alles so unsortiert daher.
Das Problem ist: Du hast nur ein paar Lungen.

Man kann auch ein Buch nur an einer Stelle lesen.
Also liegt es an Dir,
- mit welcher Atmung Du dich befassen möchtest.
- Wie Du damit klar kommst und
- was es Dir bringt.

Habe Dir daher nur zwei Pranayamas beschrieben, von denen ich denke, man könne damit anfangen.
Dass ich schrieb, es geben zahllose weitere, Z.B. ..., soll nicht heißen, dass ich zufälligerweise was herausgegriffen habe.
Die Volle Yoga-Atmung und die "Reinigung der Nadis" oder die Wechselatmung. Es gibt natürlich zahllose Arten, die Nadis zu reinigen.
Die interessieren mich aber in diesem Zusammenhang garnicht.
Dies sind zwei (Wechselatmung, Yoga-Atmung), von denen ich viel halte.
M.E. braucht man nicht mehr. Es sei denn, man möchte damit weiter experimentieren. Mir ging es mehr darum, eine meditative Wirkung zu erzielen.
Aber das ist eben (nicht http://www.yogashaanta.ch/atmung/atmung3.htm
) nur meine Meinung dazu.
Die Pranayamas haben meditative Wirkung, was von ihren Schöpfern beabsichtigt worden ist. Unsere ganze Mentalität spiegelt sich im Atmen wieder. Sind wir konzentriert, steht der Atem still, Erregung steigert ihn, Schalf forciert die Ausatmung.
Den umgekehrten Weg zu gehen und durch den Atem die Mentalität bewußt zu machen, um sie zu lenken, ist kein shlechter Gedanke. Etwas zu lenken bedeutet aber, dass ich es führe und das ist bereits die Unterscheidung, die gewünscht ist. Ich und Mentalität(Geist) sind zwei Dinge. Sich dessen langsam bewußt zu werden ist der Weg. Die Betonung liegt auf "langsam". Yoga ist immer der sanfte Weg!
Wie die Mentalität des Westens nunmal ist, hat man daraus eine Art von geistloser Leistungsgymnasitk gemacht. Z.B. Pilates, um eine schöne Figur zu bekommen. Die schöne Figur besteht aber nicht aus Muskelpaketen, sondern Schönheit geht von einer Innerlichkeit und Spiritualität aus. Das hat man im Westen immer noch nicht verstanden.
Weder Dünn, noch Dick ist schön. Schönheit kommt von pro-portion. Also von einer Verhältnismäßigkeit, die durch Harmonie(Zusammenklang) erzeugt wird und sich von Innen nach Aussen entfaltet. Bei uns glaubt man immer noch, Schöhneit könne man von Aussen aufsetzen, etwa durch geistloses Training. Was dabei herauskommt sind durchtrainierte verhärtete Leiber, die bei genauem Hinsehen den unbeugsamen Willen zeigen. Dieses uralte Ideal der Griechen und Römer ist unserer Mentalität immer noch imanent.


Gruß Harry

Esmeralda Offline




Beiträge: 3.971

16.01.2012 18:01
#28 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

In meinen Zeilen war eine *Portion* Ironie.... ich beginne bereits beim Lesen dieser vielen Atemtechniken zu Hyperventilieren....

Zitat
Ich und Mentalität(Geist) sind zwei Dinge. Sich dessen langsam bewußt zu werden ist der Weg. Die Betonung liegt auf "langsam". Yoga ist immer der sanfte Weg!



Genau deswegen mach ich es: LANGSAM! - Es ist ohnedies so intensiv, dass eine Übungseinheit von etwa 30 Minuten in mir schon so viel bewegt...
Die Atmung kommt mir im Moment noch irgendwie verdreht vor...
es atmet sich eben nicht so selbstverständlich "richtig"

Zitat
Wie die Mentalität des Westens nunmal ist, hat man daraus eine Art von geistloser Leistungsgymnasitk gemacht. Z.B. Pilates, um eine schöne Figur zu bekommen. Die schöne Figur besteht aber nicht aus Muskelpaketen, sondern Schönheit geht von einer Innerlichkeit und Spiritualität aus. Das hat man im Westen immer noch nicht verstanden.



Danke- hast mir aus der Seele gesprochen

Sterndeuter Offline



Beiträge: 2.583

16.01.2012 18:06
#29 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

Wollte "imanent" korrigieren. Es heißt richtig: "immanent" mit doppel m
Sorry, aber das musste jetzt sein

Danke für das Lob. Wir verstehn uns.

Die Hatha-Yoga Übungen dehnen und pressen die Körperpartien sowieso immer dort, wo der Körper wenig Fett haben will. Yoga ist sowieso schon Figurformend. Aber das sind eigentlich Nebenwirkungen.

Gruß Harry

Der Unterschied, den ich meine
Ideal des Ostens


Ideal das Westens

Rembrand Offline



Beiträge: 11.639

16.01.2012 19:32
#30 RE: Hatha Yoga Zitat · antworten

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