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Sphäre der Meditation

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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 1.462 mal aufgerufen
 Meditation und Bewegung
Seiten 1 | 2
Roksi Offline




Beiträge: 2.637

19.01.2010 18:12
#11 RE: Kriya Yoga Zitat · antworten

Zitat von sat naam
Das geht eben auch SO nicht
Wenn du Durst hast nützt es dir nichts alles in Büchern über Wasser zu lesen. Es wird deinen Durst nicht stillen.
Ein ganz simples Glas Wasser löscht sofort deinen Durst.

*lach*
stimmt. Eigentlich ganz "einfach"...

Lieben Gruß
russisches Nordlicht

sat naam Offline




Beiträge: 2.015

19.01.2010 18:38
#12 RE: Kriya Yoga Zitat · antworten

Dazu fällt mir spontan ein Text ein, den ich seinerzeit mal in einem mehrstündigen Radiohörspiel *Das offene Auge* gehört und aufgeschrieben habe, weil er mich sehr beeindruckt hatte (was auch Traditionen betrifft), nachdem ich dieses Glas Wasser getrunken hatte:

Zitat

Die Esel und anderen Tiere laufen nackt im Dorf und Wald. Sind sie deshalb Yogis ?
Wenn sich die Menschen durch das Beschmieren mit Lehm und Asche erlösen können, sind dann die in Lehm und Asche lebenden Dorfbewohner etwa schon erlöst ?
Die Antilopen und anderen Tiere der Waldes, weil sie sich stets nur mit Gras, Blätter und Wasser ernähren. Sind sie etwa auch Yogis ?
Die Frösche und Fische verbleiben ihr Leben lang im Wasser des Ganges und anderer heiliger Flüsse. Sind sie auch große Büßer ?
Papageien und Prediger-Krähen die von Menschen sprechen und hersagen. Sind sie etwa deshalb klug ?
Die Turteltauben, die Ähren pflücken und Kuckucke die nur von Regentropfen leben und kein Wasser der Erde trinken. Sind sie vielleicht auch Yogis ?
Die Eber und anderen Tiere, die Kälte, Hitze und Wind ertragen und mit Gleichmut alles Eßbare sowie nicht Eßbare verzehren. Sind sie deshalb etwa Yogis ?

All diese Dinge bewirken nur Täuschung in der Welt. Die Ursache der Erlösung ist in Wirklichkeit nur die Erkenntnis der Wahrheit .

Wenn man die Konzentration des Denkens, die nichts anderes ist, als die Dehnung einer einzigen Vorstellung, erreichen will, so braucht man dazu nichts anderes als die Dehnung der Einatmung. Da aber die Einatmung sich nicht endlos dehnen läßt und früher oder später in die Ausatmung übergehen muß, soll man sie so in die Ausatmung verwandeln, daß der Körper den Übergang gar nicht merkt und der ganze Atemvorgang wie eine ununterbrochene Einatmung abläuft. Sowohl die Einatmung, als auch die Ausatmung sind ein einziger Atemstrom geworden.
(Anm. : Das ist z.B. eine Kryia-Yoga Technik)

Die höchste Stufe des Yoga, die Ekstase, erwächst ebenso spontan und natürlich aus der Meditation, wie diese aus der Konzentration unmittelbar entsteht. Wie die Konzentration spontan der Atembeherrschung, und diese wiederum der Körperbeherrschung durch Yogastellungen entspringt.

Das wahre Ziel des Yoga ist die Erlangung des inneren Friedens, der inneren Stille. Hierzu braucht man die normale Lebensart in keiner Richtung zu verlassen.


Das Leben selbst ist Yoga !

Laßt das erregende des Yoga alle Tätigkeiten des Lebens durchdringen. Gerade der Tücken und Fallen der Existenz wegen, darf man sich nicht der Wirklichkeit entfremden.


Yoga heiß Vereinigung, Harmonie.

Harmonisches Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist. Er ist eine körperliche, seelische und geistige Hygenie, eine Reinigung von Emotionen und Gedankenabfällen, ein Kennenlernen der eigenen Welt, eine Stärkung des Leibes, des Gemüts und der Konzentrationsfähigkeit, die auf jeder Ebene ihre positiven Wirkungen zeitigt.


Yoga bedeutet EINS sein.

Yoga bedeutet körperliches und mentales Wohlbefinden. Yoga zielt mit einem Wort auf die Entfaltung einer integrierten Persönlichkeit hin. Der Mensch soll weder ganz Intellekt noch ganz Emotion sein. Nur ein glückliches Zusammenspiel aller Komponenten seines Gemüts kann ihm Frieden bringen.

Im wesentlichen besteht die Methode darin, über alle Äußerungen des Geistes so weitgehend die Kontrolle zu gewinnen, daß sie beliebig zum Stillschweigen gebracht werden können, wodurch das Bewußtsein fähig wird, die Wahrheit zu verstehen. Wie ein stiller Teich, in dem sich die ewigen Sterne widerspiegeln.
Das ist kein Zustand geistiger Leere, wie es von manchen Kritikern dargestellt wird und ist noch weniger durch irgendwie geartete mechanistische Auffassungen okkulter oder sonstiger Art hervorgerufen. Der Mittelpunkt des Bewußtseins wendet seine Aufmerksamkeit gefühlsmäßig und gedanklich von der Welt der äußeren Erscheinung ab, bewegt sich durch den zentralen Punkt der er selbst ist und tritt in die geistige Welt des inneren Schauens ein.

Manchmal öffnen sich ganz plötzlich die Horizonte unseres Bewußtseins, dessen Begrenzung uns im allgemeinen einengt. Es ist, als würde durch einen Windhauch der Nebelvorhang zerrissen und wir erblicken zuvor unbekannte Landschaften. Dann fühlen wir uns wunderbar befreit von den Ketten, die wir uns aus Gewohnheit und Unachtsamkeit selbst angelegt haben. Doch wenn wir nicht wachsam sind, fallen wir bald wieder zurück in die bequeme Welt des Vergessens, in der wir uns gewöhnlich, ohne ein Wort zu verlieren, wohl fühlen. Für einige Menschen aber ist das Gefängnis des alltäglichen unerträglich. Sie ziehen die Zufälle in der Weite der grenzenlosen Einsamkeit der Sicherheit vor, in welche sich die meisten gerne einhüllen.

Manche vermuten, daß es ein wesentliches Ziel gibt, das sie erhellen und erfüllen müssen, um ihren menschlichen Auftrag nicht zu verfehlen. Man sagt von ihnen, sie seien auf der Flucht vor der Wirklichkeit, weil ohne die Hilfe eines sicheren Wegweisers dieses Bedürfnis der Verinnerlichung zu einer Ablehnung des tatsächlichen Lebens führen kann. Denn man ist nicht bereit sich leichtgläubig mit einer Unwissenheit abzufinden, wenn man einmal für die Dauer eines Augenblicks die unerhörte Seinsfülle der Wirklichkeit, den unfruchtbaren Alltag berührt hat. Die dem Leben innewohnende Sehnsucht, die sich nur ängstlich um einen bewußten Sinn des Lebens bemüht, läßt einige an die Pforten des Unbekannten anklopfen. Sie erregt die vitalsten Antriebe, stellt die Ansichten über die Deutungen der Welt in Frage, wühlt die Tiefen der Wahrnehmung und des Verstandes auf und nimmt den ganzen Mechanismus des Denkens und Verhaltens der Empfindungen und der Willensregungen auseinander, um sie wieder neu zusammen zu fügen.


Das ist das Werk eines klaren, objektiven Bewußtseins.

Merkmal eines religösen Fanatikers:
Je größer der Dachschaden, desto besser der Blick zum Himmel

Der Pfad der Erleuchtung, ist ein Holzweg

Lady Rowena Offline



Beiträge: 35

20.01.2010 19:14
#13 RE: Kriya Yoga Zitat · antworten

Hallo ihr Lieben...


Ich danke euch allen für eure anregenden Beiträge Auch ich bin schon auf dieses Buch gestoßen, aber kaufen wollte ich es mir erst später, dann, wenn es auch nützt. Ich habe vor, in ein Yoga-Zentrum zu gehen und mir auf diesem Wege erstmal die Grundkenntnisse anzueignen.
Das Kriya - Yoga kommt sicher etwas später, zumindest die direkte Einweihung... Ich bin schon vor einigen Monaten auf eine sehr gute Seite gestoßen, immer wieder wurde ich dorthin geführt, also wird dies wohl zu meinem Weg gehören
Auch ist es wieder fördernd, gerade was die Atemtechnik angeht, um wieder gesund zu werden. Zumindest hatte ich das mal in einem Buch
"Krankheiten als Symbol" gelesen... Die Mediziner behaupten zwar, dass es schwer oder gar keine Heilung für Epilepsie gibt, jedoch habe ich es im Gefühl, dass ich wieder heil werde und ich diese Krankheit eines Tages gehen lassen kann und werde. Und das Mithilfe des Yoga


Alles Liebe euch

Netti

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