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Sphäre der Meditation

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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 676 mal aufgerufen
 Meditation und Bewegung
Seiten 1 | 2
Saraswati Offline




Beiträge: 4.835

30.05.2010 23:31
unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

War heute früh beim Yoga.
Wurde prima angeleitet
und tat sehr gut.

Nach einer körperlich aktiven Hathayogaphase
kam eine Yogaform, über die ich jetzt erzähle:

Während wir ruhig auf dem Kissen saßen,(das geht natürlich auch im Liegen),
wurden die Bewegungen nur noch in der inneren Vorstellung gemacht.

Es wurde sozusagen nur der feinstoffliche Körper bewegt.
Es genügt, sich ganz feine, subtile Bewegungen vorzustellen,
wobei es eben wichtig ist, im Körperbewusstsein zu bleiben.
Tatsächlich wirkt solche unsichtbare Bewegung auf den Körper.

Ich kenne ähnliches aus dem Training für Heilarbeit.
Da wird diese Funktion nur anders verwendet.

Bin immer wieder erstaunt, was alles möglich ist...

Saraswati

Ishu Offline




Beiträge: 254

30.05.2010 23:59
#2 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Unglaublich viel ist möglich, das ist so faszinierend. Ist zwar nicht Yoga, aber bei Feldenkrais habe ich das auch erlebt, dass vorgestellte Übungen große Wirkung haben. Rein in der Vorstellung im Körperbewusstsein, beispielsweise im Hinfühlen in Finger, können sich neue Nervenbahnen bilden.
Sonja Wierk, schwer von MS betroffen im Rollstuhl und zwei Jahre bettlägerig, erlebte durch ihr intensives Üben nach Feldenkraisseminar, dass sie eine weitgehende neue Beweglichkeit erreichen konnte, entwickelte die SOWI Therapie.

lieben Gruß Ishu


~~+~~ Ishu ~~+~~

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feuerwasser Offline




Beiträge: 371

31.05.2010 00:05
#3 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Wah total interessant. Danke für den Bericht.

Ich kenne, was du beschreibst, wenn auch nicht aus dem Yoga. Bei mir gehen die Bewegungen recht zentral etwa vom Solar Plexus aus (willentlich). Ich spreche nicht on Visualisation, sondern empfundenem "Seegang"...

Was meinst du damit, dass es auf den Körper wirkt?


edit:

Aha wie bei Fedenkrais wohl.?
THX

________________________________________________


Wechselwirkung ist die Ursache für die Wirkung.

Saraswati Offline




Beiträge: 4.835

31.05.2010 00:19
#4 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Zitat
Unglaublich viel ist möglich, das ist so faszinierend. Ist zwar nicht Yoga, aber bei Feldenkrais habe ich das auch erlebt, dass vorgestellte Übungen große Wirkung haben.

Ja, gell? Ist übrigens keine offizielle, alte Yogaübung, sondern Eingebung des Yogalehrers. Solche mentalen Bewegungsübungen gibt es aber wohl tatsächlich da und dort. Bei Sportlern gehört mentales Bewegen ja auch zum Übungsprogramm. Da ist dann Sinn und Zweck wieder etwas anders gelagert, aber geht auch in die genannte Richtung.


Zitat von Ishu
, entwickelte die SOWI Therapie.



Davon hab ich noch gar nichts gehört,
würde mich auch mal interessieren!

Saraswati

Saraswati Offline




Beiträge: 4.835

31.05.2010 00:22
#5 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Zitat von feuerwasser
Ich spreche nicht on Visualisation, sondern empfundenem "Seegang"...


Kannst du das mal näher beschreiben?
Kann mir nicht genau vorstellen, wie du das machst.

Zitat
Was meinst du damit, dass es auf den Körper wirkt?
edit:

Aha wie bei Fedenkrais wohl.?
THX


Feldenkrais hab ich jetzt noch selten erlebt.
Aber wird schon so ähnlich sein.
Was in der Vorstellung bewegt wird,
fühlt sich bewegt an.
Dehnt man in der Vorstellung,
ist die körperliche Bewegung danach auch freier.

Saraswati

feuerwasser Offline




Beiträge: 371

31.05.2010 00:41
#6 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Vorausgesetzt wir reden nicht aneinander vorbei...

Ich mache das auf dem Rücken liegend, Arme sind neben dem Körper, Beine nicht über Kreuz. Dann ist es im Prinzip bei geschlossenen Augen eine Wahrnehmung von Bewegung... ein hin und her~Schaukeln. Wenn ich sage, dass es keine Visualisation ist, meine ich, dass es nicht groß vorgestellt werden muss, sondern einfach herbeigeführt werden kann. Das ist ja bei Visualisation anders, zumindest für mich. Das braucht Zeit um es wirklich zu empfinden. Ich beziehe Visualisation jetzt nicht nur auf optisches...

Das ist durchaus schwer zu beschreiben. Am besten hinlegen und versuchen/machen.

...wo ich gerade drüber schreibe fällt mir auf, dass ich schon den Solar Plexus im Fokus habe dabei, muss ja, sonst könnte ich ja nicht sagen, dass es von dort ausgeht.
::::::::::::::::::::

Ist klarer, wie ich es meinte?

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Saraswati Offline




Beiträge: 4.835

31.05.2010 00:56
#7 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Ja, ist klarer.

Und ich habe auch mit dem Begriff Visualisierung gerungen,
denn diese feinstoffkörperliche Bewegung
ist in unsrem Sprachgebrauch nicht zu finden.

Tatsächlich handelt es sich um echte Bewegung
und sie wird willentlich verursacht und fühlt sich auch so an.
Nur sie geschieht ohne Einsatz des materiellen Körpers.

Saraswati

Ishu Offline




Beiträge: 254

31.05.2010 00:58
#8 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

es ist irgendwie innenkörpermultimedial, ich liege, spüre im Körper wie an seine Innenkonturen Seewasser schwappt, größere wellen, die an der Hafenmauer entlanglaufen, schaukelndes Schiff, gleichzeitig eine Innenbewegung, bei der auch die geschlossenen Augen mitmachen und die erinnerng, wenn ich am Boot schlief und es leicht schaukelte ..

ist wahrscheinlich ganz anders als bei dir


~~+~~ Ishu ~~+~~

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feuerwasser Offline




Beiträge: 371

31.05.2010 01:01
#9 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Zitat
Tatsächlich handelt es sich um echte Bewegung
und sie wird willentlich verursacht und fühlt sich auch so an.
Nur sie geschieht ohne Einsatz des materiellen Körpers.



thx.

eigentlich interessant. Echte Bewegung, ohne Körper...
Du sagst ja willentlich und das empfinde ich auch so. Würdest du unterscheiden zwischen willentlich und vorgestellt?. Daher nämlich mein Problem mit "Visualisation".

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Wechselwirkung ist die Ursache für die Wirkung.

Saraswati Offline




Beiträge: 4.835

31.05.2010 01:08
#10 RE: unsichtbares Hathayoga Zitat · antworten

Hm, willentlich vorgestellt vielleicht?

Es entspricht meiner Erfahrung, dass da wirklich Bewegung ist.
Sie wirkt etwas anders, als rein körperliche Bewegung,
weil eine andre Ebene aktiviert wird- aber wirkt.

Probier mal das, jetzt im Sitzen:
Lass deinen rechten Arm runterhängen,
dann winkle ihn richtig an.
Lass ihn nun wieder runterhängen
und beim nächten Mal stell dir nur vor,
dass du den Arm genauso anwinkelst.
Da geschieht was, ob mans glaubt oder nicht.

Saraswati

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