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Sphäre der Meditation

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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 620 mal aufgerufen
 der freie Fall
Amon Urmeli ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2007 14:56
Notfallprozeduren im Freien Fall Zitat · Antworten

hmmmmm, die Wahrnehmung im freien Fall wirklich zu öffnen brauchte bei mir knapp 35 Sprünge. Dann war ich erst mal wach bei dieser freien Fallerei. Aber so richtig körperlich ist es dann geworden, als das erste Schirmli mich irgendwie nicht weiterbrachte in meinem Bemühen, meinen freien Fall zu stoppen. Ich tat was zu tun war um das erste Schirmli zu öffnen, aber das Schirmli war schlecht gepackt. (ich wars nicht, war nicht meine Ausrüstung, sondern ein Schülerzeugs.) Also weg mit dem ersten, bunten Schirmli aus dem Moment da, das Ding abtrennen und das Notfallschirmli öffnen. Und siehe da: plöpp, ein wunderschönes weißes Käppli trug mich zur Erde herunter.

Das ist immer so im Leben: das erste Ding, das einem immer alles so bunt gemacht hat, bleibt irgendwann geschlossen, entfaltet sich nicht mehr richtig. Und dann sollte man es abtrennen und das zweite Ding machen, das dann weiß ist. Sonst geht'szuende. Das zweite Ding rettet einen dann auf einen zweiten Weg und dann steht man etwas später mit beiden Füssen auf der Erde und nimmt das auch noch wahr. Und das bleibt auch so, geht nicht mehr weg, einfach nur weil man einmal die erste Möglichkeit weiterzuleben verworfen hat und die richtige, zweite Alternative gewählt hat. Der liebe Gott packt uns allen zwei Schirme in unseren Rucksack.

In dem unten folgenden Link ist so ein Herr, der hat eine Kamera an seinem Helm und übt das Filmen von anderen SpringerInnen im freien Fall. Das ist ziemlich schwierig. Praktisch ist, daß die Kamera natürlich nach der Schirmöffnung weiterfilmt und man sieht, daß die Leinen des Schirmes unten verwickelt sind. So einen Schirm kann man nicht steuern und beherrschen, also weg mit ihm und wieder hinein in den freien Fall. Und Flupp geht das weiße Schirmli auf. Und man hört den Computer-Höhenmesser am Ohr klingelingeling machen, als Zeichen, daß man mal besser damit beginnen sollte, was dieser Herr da dann schon hinter sich hat: den alten Zopf abschneiden und sich Neuem zuwenden. Raus aus dem alten Wirrwarr und hinein ins Neue, und das innehalb von 5 Sekunden. Det übt das Loslassen in andere Lebenslagen ganz gewaltig. Angst Ade.
http://youtube.com/watch?v=GOWPT2o8XZM

In Windeseilen unterwegs in die Oberflächlickeit des weissen Lebens,
Urmeli

Amon Urmeli ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2007 15:18
#2 RE: Notfallprozeduren im Freien Fall Zitat · Antworten

wobei es natürlich auch schon Leute gibt, die irgendwie Flügel und nen Schatten gleichzeitig haben, wie man da sieht.
http://www.youtube.com/watch?v=XZxo7IznQnk

Saraswati Offline




Beiträge: 4.864

27.10.2007 15:29
#3 RE: Notfallprozeduren im Freien Fall Zitat · Antworten

Zitat von Amon Urmeli

Das ist immer so im Leben: das erste Ding, das einem immer alles so bunt gemacht hat, bleibt irgendwann geschlossen, entfaltet sich nicht mehr richtig. Und dann sollte man es abtrennen und das zweite Ding machen, das dann weiß ist. Sonst geht'szuende. Das zweite Ding rettet einen dann auf einen zweiten Weg und dann steht man etwas später mit beiden Füssen auf der Erde und nimmt das auch noch wahr. Und das bleibt auch so, geht nicht mehr weg, einfach nur weil man einmal die erste Möglichkeit weiterzuleben verworfen hat und die richtige, zweite Alternative gewählt hat. Der liebe Gott packt uns allen zwei Schirme in unseren Rucksack.

Tolle Analogie

Saraswati

kristall Offline



Beiträge: 5

30.10.2007 17:57
#4 RE: Notfallprozeduren im Freien Fall Zitat · Antworten

das zu lesen is mir jetzt auch mal ein bissi schwummrig geworden.

Is sicher ein Erlebnis das prägt.
Das weisse Schirmli...gefällt mir.

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Saraswati

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