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Sphäre der Meditation

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Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 674 mal aufgerufen
 chillen
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TAOHF Offline




Beiträge: 4.242

29.11.2018 20:28
#21 RE: Pispers und Kollegen Zitat · Antworten

http://www.bpb.de/apuz/276557/kommunikat...ellschaft?p=all

Zitat
Bisherige Begründungen für und das Dilemma von Medienpolitik
Unter Medienpolitik kann man jenes Handeln verstehen, das auf die Herstellung und Durchsetzung allgemein verbindlicher Regeln und Entscheidungen über Medienorganisationen und die massenmediale öffentliche Kommunikation abzielt.[9] Im Kern obliegt Medienpolitik dem Staat.[10] Regelungsgegenstand sind dabei vor allem Organisationen, von denen man die Bereitstellung einer publizistischen Leistung erwartet. Die Rede ist deshalb von "Organisationen", weil der Staat nicht direkt bestimmte Kommunikationsangebote definieren oder erbringen darf (Staatsfreiheit der Medien). Medienpolitik ist weitgehend Rundfunkpolitik, genauer Rundfunkorganisationspolitik. Deshalb wurde der öffentliche Rundfunk oder Vorgaben an private Rundfunkorganisationen (Lizenz) etabliert. Daneben wirkt der Staat durch Formen der Co-Regulierung indirekt auf gewisse Medienangebote ein, so beim Jugendschutz.[11]

Dass Medienpolitik weiterhin in erster Linie Rundfunkorganisationspolitik ist, wird mit den Besonderheiten des Mediums Fernsehen und dem Rundfunkmarkt begründet: Frequenzknappheit, Kosten, Breitenwirkung und Suggestivkraft sind Kernargumente. Gesellschaftspolitisch wird die Regulierung mit der besonderen Sozialisations- wie Integrationsleistung des Rundfunks begründet.

Unter den neuen Bedingungen nehmen für die Bürger die Möglichkeiten zu, sich selbst Informationen zu beschaffen oder selektiv zu nutzen. Deshalb gibt es Diskussionen bezüglich des Begründetseins und der Höhe der Rundfunkgebühren.[12] Auch wenn die Relevanz eines öffentlich finanzierten qualitativ anspruchsvollen Informationsangebotes nicht bestritten wird, so bestehen andere Nutzungsmöglichkeiten – mit Folgen für die Reichweite des gebührenfinanzierten. Reichweitenverluste setzen die Anstalten zwar nicht finanziell, aber legitimatorisch unter Druck. Die politische Begründung für die Aufrechterhaltung eines relativ teuren Angebots wird nicht einfacher – zumal dann, wenn die Argumentation für dieses Angebot als paternalistisch angesehen oder als elitistisch diskreditiert werden kann.

Legitimatorisch war Medienpolitik ohnehin keine einfache Sache: Die Freiheit der Medien vom Staat ist verfassungsrechtlich zwingend. Der Staat hat eine Gestaltungspflicht, um Vielfalt zu sichern, muss dabei aber zugleich die Freiheit der Medien garantieren. Während der Staat sich im Pressesektor grundsätzlich zurückhält, und selbst auf wettbewerbsrechtliche Maßnahmen weitgehend verzichtet, hat er den Gestaltungsauftrag auf den Rundfunk fixiert. Dies wurde begleitet von wiederholten Interventionen durch das Bundesverfassungsgericht, denn mehrfach haben die jeweiligen politischen Mehrheiten über Gebühr versucht, Einfluss zu nehmen.[13] So hat das Bundesverfassungsgericht der Adenauer-Regierung untersagt, einen Bundesrundfunk zu etablieren, und die Kompetenzen für den Rundfunk den Bundesländern (Landesrundfunkanstalten) zuerkannt. Das ZDF wurde zu einer Anstalt der Länder. Im Sinne des kooperativen Föderalismus gestalten die Länder den öffentlichen wie den privaten Rundfunk (Landesmedienanstalten) aus. Die Kompetenzordnung hat sich grundsätzlich bewährt, weil damit direkte machtpolitische Zugriffe aus dem Bund wie aus einzelnen Ländern ausgeschlossen werden konnten. Dennoch streben die politischen Parteien nach Macht, dominieren die Aufsichtsgremien des Rundfunks. Der Einfluss von Parteien und organisierten Interessen auf den Rundfunk ist also hoch. Diese Gruppen dominieren dadurch die Medienpolitik. Das hat zur Folge, dass Medienpolitik als Arkanpolitik betrieben beziehungsweise gesehen wird – es gibt kaum gesellschaftliche Gruppen im Politikfeld. Dies erweist sich jetzt als Schwäche, weil das allgemeine Interesse an den Rundfunkanstalten, an der Medienpolitik und nun auch an Regeln für die Intermediäre gering ist.

Aber auch bei den Parteien und gesellschaftlichen Gruppen besteht kein großes Interesse, zumal an einer partizipativen Medienpolitik. So mangelt es an Debatten. Dieses Defizit hat zur Folge, dass Medienpolitik ein Feld für wenige Spezialisten ist und nur eine geringe Aufmerksamkeit findet. Mit Folgen, wie sich nun zeigt: Das Wissen über die Besonderheiten und Relevanz öffentlicher Güter, dazu zählen medial verbreitete Informationen, ist in der Gesellschaft nicht hoch. Die Kenntnisse über journalistische Arbeitsweisen sind gering. Fragen der Journalismus- und Medienfinanzierung, die sich unter den neuen Bedingungen verstärkt stellen, können nicht beantwortet werden. Der Mangel an Medienkompetenz, über Jahrzehnte immer nur beklagt, aber nie angegangen, zeigt sich jetzt in den Debatten um Medienvertrauen. Die Kompetenzdefizite zeigen sich, wenn es darum geht, journalistische Qualität zu erkennen und für diese Leistungen zahlungsbereit(??? Anmerkung von mir) zu sein.

Der öffentliche Rundfunk, der sich um Medienkompetenz wie -kritik bemühen müsste, engagiert sich kaum. Er verlässt sich auf rechtliche und politische Entscheidungen, vermeidet den Austausch mit den Gebührenzahlern.

TAOHF Offline




Beiträge: 4.242

29.11.2018 20:44
#22 RE: Pispers und Kollegen Zitat · Antworten

Ein Hoch auf die Anstalt...

Danke für`s Einstellen...

Rembrand Offline



Beiträge: 12.697

23.12.2018 21:43
#23 RE: Pispers und Kollegen Zitat · Antworten

Herr Schramm

Zeitgeschichte der deutschen Politik

https://www.youtube.com/watch?v=Uer9kRkj5lg

Esmeralda Offline




Beiträge: 4.249

23.12.2018 22:41
#24 RE: Pispers und Kollegen Zitat · Antworten



.... immer bestens recherchiert...

Rembrand Offline



Beiträge: 12.697

24.12.2018 10:50
#25 RE: Pispers und Kollegen Zitat · Antworten

Jepp
diese Tendenz enspricht meinem Gefühl und meiner Wahrnehmung seit 2015.
Herr Schramm
und der Turmbau zu Babel

Esmeralda Offline




Beiträge: 4.249

24.12.2018 13:56
#26 RE: Pispers und Kollegen Zitat · Antworten

Es ist eigentlich eh eine "aufgelegte" Sache...
Bevor sich die Russen oder Chinesen Europa schnappen, tun's die Amis.
Mit strategischer psychologischer, moderner Kriegsführung.
Destabilisierung
Verwirrung stiften bis hin zur
Orientierungslosigkeit.
Perfekt geplant im großen Stil.
Die Flüchtlingskrise gezielt geplant eingefädelt.
Sobald wir beginnen selbständig zu denken, kommt das nächste Geschoss:
Aktuell für mich die gelben Westen in Paris...
Europa soll nicht mehr kurz und klein geschlagen werden... geht auch anders...
Die Russen zappeln irgendwie verzweifelt, obwohl aus meiner Sicht gar nicht so "böse", wie man sie immer wieder zu präsentieren versucht. Die werden einfach emotional ausgehungert... mal sehen, wie lange die sich das noch gefallen lassen... andrerseits versinken die im Vodka... Hmmm.... schade eigentlich.
Die Chinesen, wie's aussieht kriegen vom großen Kuchen Afrika.... und keiner redet auch nur ein Sterbenswörtchen davon.
Islam ist kriegerisch und erobernd orientiert... das trifft sich gut, weil die der modernen Welt hinterher hinken und seit Generationen aufgrund ihrer Religion wenig Fortschritte machen.... die kann man gut verwenden...
Am Ende müssen sie wieder weg aus Europa... das wird dann ebenso inszeniert... verträgt sich nicht mit dem Judentum... und das wollen die Amis nicht... die aber künftig in Europa ordentlich mitmischen wollen....
Man wird sich dazu bestimmt etwas einfallen lassen...
...
Solche Gedanken....zwischen Christbaum... Suppe kochen... Keksteller befüllen.
So ne Planung kann man in der Küche abwickeln...
;-).

Esmeralda Offline




Beiträge: 4.249

24.12.2018 14:51
#27 RE: Pispers und Kollegen Zitat · Antworten

Europa ist ein Fleckerlteppich und wenig einig.
Deswegen funktioniert's...

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